Hanna Garzuly-Machinek

* 23.2.1919  + 1.10.2016

Sie gehörte zu den Urgesteinen der Faschingsgilde – zu jenen, die in den frühen 80er-Jahren ganz wesentlich mitgeholfen haben, die Gilde bekannt und populär zu machen. Zu jener Zeit Leiterin des Pensionistenheimes der Kaufmannschaft in der Hartäckerstraße, war sie mit einer unglaublichen Energie gesegnet, die sie überall dort anpacken ließ, wo sie gebraucht wurde: unvergessen ihr g’schmackiger „Narrenschmarren“, den sie zu jedem 11.11. kreierte, legendär ihre Doppelconferencen als Marktweiber mit Lisbeth Lechner.

Mit ihrer Pensionierung verlegte sich auch ihr Lebensmittelpunkt ins Waldviertel, nach Raabs an der Thaya, was ihre Besuche bei der Gilde natürlich sehr einschränkte. Sie blieb uns aber stets verbunden, wozu auch der enge persönliche Kontakt mit Marlies und Helmut Neubauer beitrug.

Am 1. Oktober 2016 ist Hanna, im unglaublichen 98. Lebensjahr stehend, ruhig entschlafen. „Tot ist nur, wer vergessen wird“, steht auf ihrer Parte. In diesem Sinne: liebe Hanna, wir werden dich nicht vergessen!

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